Nachtschweiß – normal oder Anzeichen einer Krankheit?

Mein Marathon durch zig Arztpraxen und eine verblüffende Lösung!

Autorin: Sabine Krömer

Erklären Sie mal einer Frau, dass es normal ist, wenn Mann nachts schwitzt. Bei meiner Frau – reine Zeitverschwendung. Sie war der festen Überzeugung, es sei ein Zeichen für irgendeine schreckliche Krankheit. Sie hatte sich gut informiert. Und ich einen Arzttermin nach dem anderen an der Backe. Hätten wir gewusst, was wir heute wissen, wäre uns einiges erspart geblieben.

Jeder Mensch verliert im Lauf der Nacht durchschnittlich 1 Liter Schweiß. Das ist normal. Laut meiner Frau seien es bei mir aber mindestens 5 Liter oder mehr. Anders könne sie sich nicht erklären, dass das Bettzeug samt Matratze sich jeden Morgen anfühle wie frisch aus der Waschmaschine gezogen. Meine Frau übertreibt ganz gern einmal, ich fand es eigentlich ganz normal. Männer schwitzen schließlich mehr als Frauen, oder? Ich gebe zu, ein ganz kleines bisschen hat es mich schon gewundert, dass meine Haare morgens klitschnass waren. Und wenn ich sage klitschnass, meine ich das so. Wenn ich den Kopf geschüttelt habe, flogen Tröpfchen! Andererseits war es auch grad Hochsommer, und da schwitzt man(n) halt mehr.

Meine Frau hat jeden Tag die Bettwäsche gewechselt und war nach ein paar Tagen richtig genervt von all der zusätzlichen Arbeit. Bettzeug runter, rein in die Waschmaschine, Bettzeug auslüften, Matratze trocknen lassen. Bettzeug raus aus der Maschine. Aufhängen. Frische Bettwäsche aufziehen. Und das jeden Tag. Von mir aus hätte sie das nicht gemusst, aber sie fand es eklig. Und es würde auch riechen. Und überhaupt würde die Matratze gar nicht mehr richtig trocken, und wenn das so weiter ginge, würde sie auch noch schimmelig. Und Schimmel sei schließlich ganz gefährlich.

Ihr kennt das vielleicht – sie fand einfach kein Ende. Und nur um meine Ruhe zu haben, habe ich sie mit der Behauptung – das sei alles noch im normalen Bereich – zu beruhigen versucht. Aber da hatte ich was gesagt! „Normal? Das ist nicht mehr normal! Das ist regelrecht krankhaft!“ Sprach`s und verstummte. Blickte mich besorgt an. Fragte, ob es mir gut ginge. Ob ich mich irgendwie schlecht fühlte. „Nein, alles im grünen Bereich. Mir geht`s gut!“, ging bei ihr in ein Ohr rein und ins andere gleich wieder raus. Ganz klar, sie musste Google befragen.

Mögliche Gründe für Nachtschweiß

Nachtschweiß kann auf verschiedene gesundheitliche Probleme hinweisen. Vielleicht bekämpft der Körper gerade nur eine Infektion. Es kann auch eine Schilddrüsen Überfunktion ursächlich für den Nachtschweiß sein. Oder zu hoher Blutdruck, Diabetes oder eine Herzerkrankung. Auch eine Autoimmunerkrankung oder sogar Krebs kann zu erhöhtem Nachtschweiß führen.

Weil meine Frau grundsätzlich vom Schlimmsten ausgeht, war die Konsequenz klar: Ich durfte einen wahren Marathon durch zig Arztpraxen antreten. Widerstand zwecklos. Sie hatte Angst um mich, und das hat mich zugegebenermaßen gerührt und milde gestimmt.

In der Zwischenzeit hat sie verschiedene Dinge durchgesetzt, von denen sie gelesen hatte und die ihr einleuchteten. Zum Beispiel musste ich mich von meinem geliebten Federbett trennen und mein Kopfkissen wurde auch ausgetauscht. Als Bettwäsche benutzte sie nur noch Satin, Leinen oder Perkal – wegen des kühlenden Effektes, sagte sie. Und wisst Ihr was? Es funktionierte – ich schwitzte definitiv weniger. Meine Frau erklärte mir auch, warum das so sei, sie war quasi mittlerweile eine Expertin in dem Thema.

Zudecken im Sommer

Während wir im Winter gern kuschelige Zudecken mit hohem Wärmefaktor benutzen, erweisen sich diese im Sommer als ungeeignet. Federbetten und Co. halten die Wärme fest unter der Zudecke. Im Sommer fühlt sich das dann schnell an wie unter einer Fango Packung.

Besser geeignet für den Sommer sind leichte Zudecken aus atmungsaktiven Materialen. Sommerdecken zeichnen sich durch eine geringere Füllmenge – die durch Versteppung noch in kleine Zonen aufgeteilt werden – und ein daraus resultierendes leichtes Gewicht aus. Als Füllung stehen synthetische Fasern, Mikrofaser. Lyocell, Seide, Daunen, Kamelhaar oder Kaschmir zur Auswahl – je nach persönlicher Vorliebe.

Auch für die atmungsaktiven Sommer Zudecken gilt: Regelmäßiges Lüften ist unerlässlich! Je nach gewählter Füllung kann die Zudecke auch in der eigenen Waschmaschine waschen. Für den Winter sollte sie so gelagert werden, dass sie noch Luft bekommt. Ein alter Bettbezug z. B. eignet sich dafür ganz hervorragend.

Quelle

Kopfkissen im Sommer

Für das Kopfkissen gilt: Es sollte grundsätzlich immer atmungsaktiv sein, völlig unabhängig von der Jahreszeit. Wir möchten schließlich immer „einen kühlen Kopf bewahren“ – auch im Schlaf. Ein Winter- oder Sommer Kopfkissen ist deswegen gar nicht nötig. Vielmehr kommt es auf die Wahl des richtigen Kopfkissens an! Was es hierbei zu beachten gibt, schaut Euch am besten hier an:

Bettwäsche im Sommer

Mit dem richtigen Stoff kann auch die Bettwäsche in heißen Sommernächten einen kühlenden Effekt ausüben. Leinen kühlt ganz wunderbar – Ihr kennt den Effekt sicher aus der Bekleidung. Auch Seersucker (Baumwolle in kreppartiger Struktur), Satin-Bettwäsche, Renforcé, Jersey, Perkal oder edle Seide eignen sich ganz hervorragend als Bettwäsche für den Sommer.

Quelle

Wir waren beide glücklich. Sie, weil sie weniger Arbeit hatte. Ich, weil sie nicht mehr so genervt war. Und wir beide, weil das Ergebnis all meiner Arztbesuche nur eins ergeben hatte: Ich bin kerngesund! Was für eine Erleichterung!

Dass ich immer noch mehr schwitzte als der Normalfall, war also definitiv nicht krankheitsbedingt. Durch den Wechsel von Bettdecke und Co. war es ja auch schon viel besser geworden. Laut Recherchen meiner Frau zu immerhin rund 66%. Die restlichen Prozent hängen von der Art der Matratze ab (Quelle).

Meine Frau hatte gelesen –  Mann oh Mann, manchmal geht mir Ihre Wissbegierde echt auf die Nerven – Latex wäre nicht gerade gut, wenn man zum Schwitzen neigt. Aber ich schlief eigentlich ganz gut, die Latexmatratzen waren auch erst 5 Jahre alt, und wenn`s nach mir gegangen wäre, hätten wir das Thema echt abhaken können.

Matratzentypen kurz und knapp

Latexmatratzen sind relativ schwer und unhandlich. Sie müssen häufiger gewendet werden. Eine gute Belüftung von unten ist ebenfalls wichtig. Latex punktet mit einem guten Rückstellvermögen, die Atmungsaktivität liegt im mittleren Bereich.

Kaltschaum Matratzen sind sehr anpassungsfähig und leicht in der Handhabung. Für Personen, die leicht schwitzen, sind sie aufgrund ihrer hohen Wärmeisolation meist ungeeignet.

Viscoelastische Matratzen passen sich dem Körper der ruhenden Person an. Dies geschieht durch den Einfluss der Körperwärme gefolgt vom Einsinken in die Matratze. Zum Schwitzen neigende Menschen empfinden sie häufig als zu warm.

Federkern Matratzen haben ein gutes Raumklima (bleiben aber kalt), da die während der Benutzung eindringende Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben werden kann. Im Liegecomfort können mit der Zeit die Federn durch die Polsterung drücken und diesen erheblich mindern.

Quelle

Meine Frau hingegen kann sehr hartnäckig sein, und sie fragte all unsere Freunde nach ihren Erfahrungen. Melissa und Sebastian schliefen auf Federkern Matratzen, Manuela auf Kaltschaum, Carmen und Herbert auf irgendeinem Viscoschaum und Gerd in einem Wasserbett. Wobei man wissen muss, dass ein Wasserbett ja immer beheizt ist. Das schied ja wohl von vornherein aus. Noch mehr Wärme? Nein danke!

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Gerd wischte unsere berechtigten Einwände – in einem beheizten Wasserbett schwitze man doch noch mehr – einfach vom Tisch. „Quatsch“, sagte er. „Ihr habt ja keine Ahnung!“ Ihr müsst wissen, Gerd ist schon ein kleiner Wichtigtuer und geht mir damit oft genug auf die Nerven. Andererseits hat er auch meist recht. Also hörten wir ihm zu. Blieb uns auch gar nichts anderes übrig. Er kam richtig in Fahrt!

„Leute! Ein Wasserbett ist das geilste Schlafsystem der Welt. Klar denkt jeder wegen der Heizung erstmal an Wärme, und für Frauen ist das sicher auch ein wichtiger Grund. Aber für mich als Mann war es viel wichtiger, im Sommer nicht zu schwitzen! Das ist so toll! Draußen sind es 30 Grad oder mehr, und ich lege mich in mein 26 kühles Wasserbett – das ist so cool. Ich spüre förmlich, wie mein Körper sich allmählich abkühlt, eine Wohltat.

Ich hatte anfangs auch mal weniger als 26 Grad probiert, aber das war auf Dauer nichts, ich fing an zu frösteln. Ist ja auch klar – im Freibad muss man ja auch nach einer Weile wieder raus, weil`s zu kalt wird. Also von wegen, Wasserbett scheidet für euch aus, weil es beheizt wird. Auch wenn es sich erst kurios anhört, aber gerade weil es klimatisiert werden kann, ist`s vorbei mit Schwitzen im Sommer!“

Na sowas! Hörte sich ja ganz plausibel an. Und wie gesagt – Gerd hat so gut wie immer recht. Also haben wir uns noch etwas informiert, uns beraten lassen und – weil es sich echt toll anfühlte – auch tatsächlich ein Wasserbett gekauft. Meine Frau hat einfach keine Ruhe mehr gegeben. Wenn Du ein Mann bist, weißt Du, was das heißt. Nachgeben ist da manchmal die einfachere Lösung. Ich fand`s zwar schade wegen der Latexmatratzen – so alt waren sie schließlich noch nicht – aber wir wollen demnächst ohnehin ein Gästezimmer einrichten. Vielleicht kann man sie da ja noch verwenden. Einstweilen wurden sie auf den Speicher verbannt. Und überhaupt ist es ja im Prinzip total quer gedacht, ein Produkt so lange zu benutzen, wie es eben geht, wenn es etwas Besseres gibt. Nach der Logik müsste ich jetzt schließlich immer noch mit meinem ersten Handy rumlaufen – unvorstellbar. Und was das neue Wasserbett betrifft – das ist nicht nur cool, das ist echt um Welten besser als die ollen Matratzen vorher! 

 

Wenn ich Euch einen Rat geben darf, dann diesen:

Das Wasserbett ist echt der Wahnsinn und hat zig Vorteile. Wir schlafen besser. Meine Frau klagt nicht mehr über Rückenschmerzen. Ich schwitze weniger. Sie nervt mich im Winter nicht mehr mit ihren eisigen Füßen. Der Sex funktioniert auch prima (ich hatte da ja schon arge Bedenken). Also rundum die beste Entscheidung und Lösung.

Wer hätte das gedacht …

 

Wenn Du auch viel schwitzt, sei schlauer als ich!

Sonst steht Dir womöglich auch ein Arzt Marathon bevor, und das ist kein Vergnügen, das kann ich Dir versichern!

Und weil nicht jeder einen superschlauen Gerd in seinem Freundeskreis hat, stehle ich ihm jetzt mal die Show und schlüpfe in seine Rolle und versichere Euch:

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